WM 2022: Computer rechnet Weltmeister aus – er lag zuletzt dreimal in Folge richtig

Alle wollen es: Die WM ist die begehrteste Trophäe im Weltfußball.

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Lionel Messi unternimmt einen letzten Versuch bei der ersten Weltmeisterschaft in Katar. Simulationen zeigen, dass dies ein Erfolg wird. Das Nachdenken über die Vergangenheit wird Sie vorsichtiger und vorsichtiger machen.

München – Die Wochen vor einem großen Fußballturnier sind immer eine Zeit der Vorfreude und Prognose. Experten und Fans gaben Teamempfehlungen ab, auch Hinweise auf zukünftige Titelträger machten die Runde. Daran wird sich natürlich auch vor der WM 2022 in Katar nichts ändern. Auch wenn dieses Ereignis eher polarisiert als elektrisiert.

Viele Fans wollen dieser WM wegen der höchst fragwürdigen Auszeichnungen in ein Emirat, in dem Fußball weniger mit Füßen getreten wird, vor allem aber Menschenrechte mit Füßen getreten werden, eine vorweihnachtliche Pause vom Profifußball verordnen. Es bleibt abzuwarten, wie viele Spieler bis zum 18. Dezember, dem Tag der Endrunde, unbeweglich bleiben werden.

WM 2022 in Katar simuliert: Messi gewinnt laut EA Sports Titel in Argentinien

Die wichtigsten Fragen zu dieser WM haben bereits bemerkenswerte Antworten erhalten. Geht der Spielehersteller EA Sports, Schöpfer der beliebten FIFA-Serie, seinen Weg, könnte Argentinien in Katar seinen dritten WM-Titel gewinnen. Natürlich sind die Kalifornier nicht die ersten, die das Team von Lionel Messi mit einem WM-Pokal in der Hand in eine Kristallkugel blicken sehen.

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Aber im Gegensatz zu den meisten anderen Amateur-Hellsehern haben sie einen guten Ruf zu verlieren. Immerhin haben sie die drei jüngsten Weltmeister für ihre jeweiligen Turniere richtig vorhergesagt: Spanien 2010, Deutschland 2014 und Frankreich 2018. Es verspricht „ultrarealistisches Gameplay“. Alle 64 Spiele wurden im Turniermodus mit offiziellen Wertungen simuliert.

Video: Deutschlands WM-Kader

WM-Prognose in Katar: Messi erzielt goldenes Tor im Finale gegen Brasilien

Dies führte zu den Endspielen in ganz Südamerika. Argentinien spielte gegen Brasilien. Premier-Paar im Weltcup-Finale. Tatsächlich trafen die beiden größten Rivalen zuletzt im Achtelfinale der Weltmeisterschaft 1990 aufeinander. Mit dem gleichen Ergebnis gewann Argentinien dank Angel Di Maria kürzlich das Finale der Copa America.

Laut Prognosen reicht auch Katar ein Tor. Laut Simulationen wird dies von Messi bereitgestellt. Damit stieg „La Purga“ endgültig in den Olymp der Fußballwelt auf. Immerhin hat er alle großen Titel gewonnen und ist aus dem langen Schatten von Diego Maradona getreten. Südspitze des Kontinents.

Supercomputer errechnet Weltmeister 2022: Messi gewinnt zwei weitere Trophäen

Der Supercomputer von EA Sports ist mit Titelverteidiger Frankreich auf dem dritten Platz zurück auf der Strecke. Messi führte die Torschützenliste mit acht Toren in sieben Spielen an und gewann den Goldenen Schuh. Obendrein gewinnt der Linksfuß als bester Spieler des Turniers den Goldenen Ball.

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Spannender ist die Wahl des besten Torwarts. An der Spitze der Simulation liegen der Portugiese Rui Patricio, die Brasilianerin Alison Becker, der Kroate Dominik Rybakovic und der Argentinier Emiliano Martinez. Martinez gewann schließlich den Goldenen Handschuh, da er mit seinen Teamkollegen den größten Erfolg im Turnier hatte.

Sieht so der neue Weltmeister aus? Lionel Messi (M.) & Co. haben laut EA Sports in Katar gewonnen.

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WM 2022: EA Sports sieht fünf Argentinier im Kader für das Turnier

Nur vier Nationen sind in den Mannschaften des Turniers vertreten, wobei Argentinien mit fünf Spielern und Brasilien mit drei Spielern dominiert. Elf sind in einem etwas in die Jahre gekommenen 4-2-4-System aufgebaut.

Martinez hält das Tor. Die vordere Abwehrreihe bilden der Portugiese Joao Cancelo, der Franzose Rafael Varane, der Brasilianer Marquinhos und der Argentinier Marcos Acuna. Ein klares Mittelfeld bilden die Weltmeister Leandro Paredes und Rodrigo De Paul. Der Angriff versprüht Glanz und Glamour, auch ohne Cristiano Ronaldo. Auch die Brasilianer Vinicius Jr. und Richarlison, Messi und der französische Weltfußballer Karim Benzema werden als „Fab Four“ durchgehen.

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Böhme, Odonkohl, Kramer: Deutschlands überraschendste WM-Anwärter

Oliver Neuville war in den vier Testspielen vor der WM 2002 nicht Mitglied des DFB. Er wurde jedoch für das folgende Turnier nominiert.
Oliver Neuville war in den vier Testspielen vor der WM 2002 nicht Mitglied des DFB. Er wurde jedoch für das folgende Turnier nominiert. © Imago Images / Laci Perenyi
Dann wurde Jörg Böhme für die WM 2002 nominiert, da Jörg Heinrich scheiterte. Allerdings verletzte sich Schalke leider im Training und konnte in Japan und Südkorea nicht spielen.
Dann wurde Jörg Böhme für die WM 2002 nominiert, da Jörg Heinrich scheiterte. Allerdings verletzte sich Schalke leider im Training und konnte in Japan und Südkorea nicht spielen. © Imago Images/Kolvenbach
Karsten Janker hatte in der Saison 2001/2002 ein sehr schlechtes Jahr, da er keine eigenen Tore erzielte. Trotzdem nominierte ihn Bundestrainer Rudi Veller für die WM 2002. Beim 8:0-Sieg über Saudi-Arabien traf der Stürmer einmal.
Karsten Janker hatte in der Saison 2001/2002 ein sehr schlechtes Jahr, da er keine eigenen Tore erzielte. Trotzdem nominierte ihn Bundestrainer Rudi Veller für die WM 2002. Beim 8:0-Sieg über Saudi-Arabien traf der Stürmer einmal. © Imago Images/Sven Simon
2006 sorgte Klinsmann mit David O'Doncole für die größte Überraschung bei der WM. Der Flügelstürmer wurde zum ersten Mal für die Nationalmannschaft nominiert, hielt sich bis dahin jedoch bedeckt. Aber seine Vorlage im Gruppenspiel gegen Polen wird unvergessen bleiben.
2006 sorgte Klinsmann mit David O’Doncole für die größte Überraschung bei der WM. Der Flügelstürmer wurde zum ersten Mal für die Nationalmannschaft nominiert, hielt sich bis dahin jedoch bedeckt. Aber seine Vorlage im Gruppenspiel gegen Polen wird unvergessen bleiben. © Imago Images/Kamera 4
Kurz vor der WM 2010 debütierte Holger Badstuber für die deutsche Nationalmannschaft. Jogi Löw setzte ihn damals nur in den ersten beiden Gruppenspielen ein. Badstuber kam insgesamt 31 Mal für den DFB-Kader zum Einsatz.
Kurz vor der WM 2010 debütierte Holger Badstuber für die deutsche Nationalmannschaft. Jogi Löw setzte ihn damals nur in den ersten beiden Gruppenspielen ein. Badstuber kam insgesamt 31 Mal für den DFB-Kader zum Einsatz. © Imago Images/Sven Simon
Ein Spieler bei der WM 2014, den fast niemand aufführte, war Shkodran Mustafi. Jogi Löw ist das erste DFB-Team, das einen WM-Verteidiger ernennt.
Ein Spieler bei der WM 2014, den fast niemand aufführte, war Shkodran Mustafi. Jogi Löw ist das erste DFB-Team, das einen WM-Verteidiger ernennt. © Imago Imgaes/Jan Hübner
Dennis Aogo, damals HSV-Linksverteidiger, wurde bei der WM 2010 erstmals in die deutsche Nationalmannschaft berufen. Allerdings kam es nur einmal im Spiel um Platz 3 gegen Uruguay zum Einsatz.
Dennis Aogo, damals HSV-Linksverteidiger, wurde bei der WM 2010 erstmals in die deutsche Nationalmannschaft berufen. Allerdings kam es nur einmal im Spiel um Platz 3 gegen Uruguay zum Einsatz. © Imago Images/Icon Sportswire
Nur wenige erwarteten Eric Durm bei der WM 2014. Doch Yogi Lech berief den damals 22-Jährigen in die deutsche Nationalmannschaft. Im Turnier wurde jedoch kein Derm verwendet.
Nur wenige erwarteten Eric Durm bei der WM 2014. Doch Yogi Lech berief den damals 22-Jährigen in die deutsche Nationalmannschaft. Im Turnier wurde jedoch kein Derm verwendet. © Imago Images/Afrosport
Christoph Kramer war eine weitere große Überraschung bei der WM 2014. Der Gladbacher wurde erstmals für die Nationalmannschaft nominiert und stand im Finale sogar in der Startelf.
Christoph Kramer war eine weitere große Überraschung bei der WM 2014. Der Gladbacher wurde erstmals für die Nationalmannschaft nominiert und stand im Finale sogar in der Startelf. © Imago Images/Kamera 4
Marvin Plattenhardt war die größte Überraschung bei der WM 2018. Jogi Löw ernannte den Hertha-Spieler zum Linksverteidiger der Nationalmannschaft, doch der Freistoßspezialist blieb hinter den Erwartungen zurück.
Marvin Plattenhardt war die größte Überraschung bei der WM 2018. Jogi Löw ernannte den Hertha-Spieler zum Linksverteidiger der Nationalmannschaft, doch der Freistoßspezialist blieb hinter den Erwartungen zurück. © Imago Images/Sven Simon
Die Nominierung von Julian Brandt für die WM 2018 war per se keine Überraschung, bedeutete aber, dass mit Leroy Sané einer der besten Spieler Europas 2018 aus dem Kader der DFB-Elf gestrichen wurde. Für viele war es der Anfang vom Ende für Jogi Löw.
Julian Brandts Nominierung für die WM 2018 war an sich keine Überraschung, aber Leroy Sané, einer der besten Spieler Europas 2018, wurde aus dem Kader der DFB-Elf gestrichen Für viele war es der Anfang vom Ende für Jogi Löw. © Imago Bilder/Action-Bilder

WM-Torschützenliste 2022: Kein DFB-Spieler in Top 15 – Überraschungen für Depay und Pulisic

Der deutsche Spieler ist nirgendwo zu sehen. Das deutet darauf hin, dass Supercomputer-Bundestrainer Hansi Flick den Erfolg der Turnier-Premiere nicht vorausgesagt hat. In der 15-köpfigen Torschützenliste steht nicht einmal ein DFB-Spieler. Demnach hat kein Spieler mehr als zwei Tore im Trikot des viermaligen Meisters erzielt, aber auch keine Stammstürmer wie Timo Werner (Syndesmosebandriss) oder Lucas Nmecha (Patellasehnenriss).

Robert Lewandowski hat diese Nummer in vier Spielen und liegt auf dem 15. Platz. Ronaldo und Benzema waren in jeweils sieben Spielen dreimal erfolgreich. Damit wird auch deutlich, dass Portugal das Spiel um Platz drei gegen Frankreich bestritt. Die größte Überraschung ist der Niederländer Memphis Depay, der in fünf Spielen sechs Tore erzielt hat, hinter Messi Zweiter, während der frühere Dortmunder Christian Pulisic mit fünf Toren in fünf Spielen Vierter ist.

Deshalb lehnt sich EA Sports schwer aus dem Fenster. Wie viel Wahrheit in der Simulation steckt, wird nur Katar verraten. Auf jeden Fall hätten Messi & Co. zuhören müssen. Auch in Anbetracht der Trefferquote der kalifornischen Fußballprofis. (mg)

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