Wissenschaft: Neustart von Forschungsreaktor erst 2024: Kritik von Grünen

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Neustart von Forschungsreaktoren erst 2024: Kritik von Grünen

Der Forschungsreaktor München II (FRM II) befindet sich auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM).  Foto: Peter Kneffel / gest

Der Forschungsreaktor München II (FRM II) befindet sich auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM). Foto

K Peter Kneffel / dpa / Archiv Bilder

Der Garchinger Forschungsreaktor FRM II soll erst im nächsten Jahr wieder in Betrieb gehen. Die Wiederaufnahme des Betriebs ist auf Antrag der Grünen-Bundestagsabgeordneten Claudia Köhler an das Wissenschaftsministerium für 2024 geplant. Damit wird der im März 2020 wegen einer Epidemie abgeschaltete Reaktor voraussichtlich fast vier Jahre stillgelegt. Grund für die Verzögerung des bereits vom Umweltministerium genehmigten Wiederanlaufs sind die fehlenden Teile.

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Der Garchinger Forschungsreaktor FRM II soll erst im nächsten Jahr wieder in Betrieb gehen. Die Wiederaufnahme des Betriebs ist auf Antrag der Grünen-Bundestagsabgeordneten Claudia Köhler an das Wissenschaftsministerium für 2024 geplant. Damit wird der im März 2020 wegen einer Epidemie abgeschaltete Reaktor voraussichtlich fast vier Jahre stillgelegt. Grund für die Verzögerung des bereits vom Umweltministerium genehmigten Wiederanlaufs sind die fehlenden Teile.

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„Der Garchinger Forschungsreaktor steht seit 1.000 Tagen still und seine Zukunft steht noch in den Sternen“, kritisierte Köhler. Offensichtlich dauert es Monate, einen Auftragnehmer zu finden, der Ersatzteile kauft. Umweltausschussvorsitzende Rosi Steinberger (Grüne) sprach von weit verbreitetem Wissensverlust. Längeres Einfrieren ist nicht nur auf problematische Teile zurückzuführen, sondern auch auf das Wissen um die Herstellung solcher Komponenten, die möglicherweise nicht ordnungsgemäß dokumentiert werden. “Vielleicht gibt es in Zukunft weitere Probleme, auf die man sich freuen kann.”

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Beim FRM II soll es sich um Einzelstücke handeln. Da einige Schauspieler an der Produktion beteiligt sind, braucht es Zeit. Um schneller reagieren zu können, wurde an der Technischen Universität München (TUM) das Zentrum für Kerntechnik gegründet.

Erst im November hatte die TUM angekündigt, dass der FRM II auch mit niedrigem Uran betrieben werden könnte. Denn uranreiche FRM-II-Erze stehen seit Jahren in der Kritik.

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Dipa

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