VW will Werbung auf Twitter nach Musk-Übernahme aussetzen

Marke VW: Der Konzern will auf Twitter keine Werbung mehr machen. Marke VW: Der Konzern will auf Twitter keine Werbung mehr machen.

Marke VW: Der Konzern will auf Twitter keine Werbung mehr machen.

Quelle: Swen Pförtner/dpa

Hintergrund sind neue Werberegeln. VW ist nicht das einzige Unternehmen, das Musk durch seine Unberechenbarkeit zu verunsichern scheint. Kürzlich teilte er selbst eine Verschwörungstheorie auf Twitter.

vVolkswagen hat sich anderen Unternehmen angeschlossen, die nach der Übernahme durch den Tech-Milliardär Elon Musk die Werbung auf Twitter einfrieren wollen. Als Grund nannte Wolfsburg die Ankündigung des amerikanischen SMS-Dienstes, die Richtlinien für die Platzierung solcher Inhalte zu überarbeiten.

Der VW-Konzern habe “seinen Marken geraten, ihre kostenpflichtigen Aktivitäten auf der Plattform bis auf Weiteres zu pausieren”, hieß es. Dabei handele es sich nicht um einen endgültigen Werbestopp: „Wir beobachten die Lage genau und werden je nach Entwicklung die nächsten Schritte entscheiden.“

Das monatelange Hin und Her über Musks anfängliche Pläne für Twitter und seine Ideen zur künftigen Ausrichtung und Interaktion mit Mitarbeitern hatte zuletzt für Aufruhr gesorgt. Der Chef von Tesla und SpaceX hat die Übernahme des sozialen Netzwerks für rund 44 Milliarden US-Dollar vergangene Woche abgeschlossen.

Musk versprach, gegen gefälschte Konten und Spam vorzugehen und Twitter zur “genauesten Informationsquelle der Welt” zu machen. Er selbst teilte jedoch kürzlich einen Link zu einer Verschwörungstheorie über den Angriff auf den Ehemann des US-Sprechers des Repräsentantenhauses, Paul Pelosi. Musk ist auch für seine unvorhersehbare Kommunikation bekannt.

Auch gegen die Pläne, das begehrte blaue Häkchen für verifizierte Konten im Rahmen eines kostenpflichtigen Abonnements anzubieten, gibt es seitens der Nutzer Widerstand. Musk schrieb: „An alle Nörgler, bitte beschweren Sie sich weiter, aber es kostet acht Dollar. Außerdem sollten Abonnenten nur die Hälfte der regulären Anzeigen sehen. Auf Twitter werden Werbeanzeigen so persönlich wie möglich auf der Timeline des Nutzers ausgespielt.

Laut US-Medienberichten könnte etwa die Hälfte der Twitter-Mitarbeiter nach der Übernahme ihren Job verlieren. Ein mit „Twitter“ unterzeichnetes Rundschreiben an Mitarbeiter sprach in diesem Zusammenhang von einer „herausfordernden Erfahrung“. Musk entließ Topmanager und löste den Vorstand auf.

Bereits vergangene Woche hatte Volkswagens amerikanischer Rivale General Motors angekündigt, zumindest seine Werbeaktivitäten auf der Plattform einzustellen. Ähnliche Maßnahmen sollen der Pharmakonzern Pfizer und der Lebensmittelriese General Mills ergriffen haben.

VW setzt seit einiger Zeit verstärkt auf das Online-Werbeumfeld. Heftige Kritik gab es, als ein Fehler im automatischen Filterprogramm des Bildschirms dazu führte, dass eine Anzeige auf dem rechten US-Nachrichtenportal „Breitbart“ geschaltet wurde. Der Autohersteller nahm die Aufarbeitung eines als rassistisch eingestuften Videospots auf Instagram zum Anlass, sein internes Vergabeverfahren zu überprüfen.

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