Messerattacke in Zug von Kiel nach Hamburg: Zwei Tote in Brokstedt | NDR.de – Nachrichten

Stand: 25.01.2023 17:13 Uhr

Am Mittwochnachmittag griff ein Mann in einem Zug von Kiel nach Hamburg andere Fahrgäste mit einem Messer an. Er hätte verhaftet werden können.

Bei einem Messerangriff eines Mannes auf einem Regionalexpress von Kiel nach Hamburg sind am Mittwoch zwei Menschen getötet worden. Ein Sprecher der Bundespolizei Flensburg sagte, mehrere Menschen seien verletzt worden. Den Angaben zufolge griff der Mann kurz vor Erreichen des Bahnhofs Brockstedt (Kreis Steinberg) kurz vor 15 Uhr die Fahrgäste mit einem Messer an.


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Angeklagter Angeklagter festgenommen

Nach Angaben eines Polizeisprechers wurden neben den beiden Toten drei Menschen schwer und vier weitere leicht verletzt. Die Polizei hat einen Mann im Alter von etwa 20 bis 30 Jahren festgenommen, der bei dem Angriff ebenfalls verletzt wurde – er befindet sich jetzt in einem Krankenhaus in Neumünster und wird schnellstmöglich vernommen. Über seine Identität gibt es noch keine Informationen.

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„Zu den Hintergründen der Tat können wir noch nichts sagen, wir sind dabei, das gesamte Einsatzgebiet zu beobachten“, sagte Astrid Heidorn, Polizeisprecherin der Polizeiinspektion Itzeho. Der Ort des Vorfalls. „Wir haben um 14:55 Uhr einen Notruf erhalten – mehrere Notrufe von Passagieren, als diese Person Passagiere mit einer Stichwaffe angriff.“ Dann fuhr die Polizei ab, der Zug hielt im Bahnhofsbereich von Brockstead. „Wir wissen noch nicht, wie viele Fahrgäste in dem Zug waren, sie werden zunächst versorgt“, fügte der Sprecher hinzu und fügte hinzu: „Wir haben noch keine Identifizierung der Verletzten und Toten.“ Das alles muss abgeklärt werden.“ Auch ein Rettungshubschrauber sei im Einsatz.

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Innenminister überrascht von der Aktion

“Es ist wirklich schrecklich”, sagte Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sutterlin-Wach, als sie sich zum ersten Mal zu der Tat äußerte: “Wir sind wirklich schockiert und entsetzt, dass so etwas passiert ist.” Landespolizei und Bundespolizei sind vor Ort, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Die Hintergründe sind laut Polizei noch unklar. Die Station wurde wegen polizeilicher Maßnahmen geschlossen, Augenzeugen zufolge ist die Lage am Einsatzort noch immer sehr unübersichtlich. Im Fernverkehr zwischen Hamburg und Kiel oder Neumünster kommt es laut Bahn zu Zugausfällen.

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