Klien-Team JP Motorsport: Ärger wegen DTM Endurance / DTM

Die Neuordnung des GT Masters in ein Tochterprogramm der DTM unter dem Dach des ADAC ist nicht nur ein Grund zur Freude. JP Motorsport wird noch nicht starten.

Die Umstrukturierung der DTM-Plattform durch den ADAC stößt neben positiven Reaktionen weiterhin auf kritische Stimmen. So machte Teambesitzer Christian Land kürzlich deutlich, dass seinem Team Land Motorsport die Pläne für die neue DTM Endurance nicht gefallen.

GT Masters und Prototype Cup Germany sind in der DTM Endurance aufgegangen und fahren nur noch im Rahmenprogramm der DTM.

Auch für JP Motorsport war die Entscheidung ein schwerer Schlag, denn das Team aus Erkelenz wollte mit mehreren McLaren 720S GT3 in der GT3-Rennserie debütieren. In der Saison 2022 absolvierte das Team ein Gastdebüt auf dem Red Bull Ring und konnte aus der Rennserie nur positive Eindrücke sammeln.

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„Wir waren wirklich überrascht vom Inhalt der ADAC-Pressekonferenz, da wir nicht mit einer Zusammenführung von DTM und GT Masters gerechnet hatten“, erklärt Teammanager Claude Roth. „Das Team steht seit Sommer in Kontakt mit dem ADAC bezüglich einer Teilnahme am GT Masters 2023 und wir haben keinen Grund daran zu zweifeln, dass das aktuelle Format des ADAC GT Masters fortgesetzt wird. Auch die internen Vorbereitungen und die Umstrukturierung des Teams waren zum Zeitpunkt der Pressekonferenz weit fortgeschritten, um die Serie mit unserem McLaren zu starten und für zusätzliche Markenvielfalt zu sorgen.“

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Das Team kam schnell zu dem Schluss, nicht in der Rennserie an den Start zu gehen. „Nach Analyse aller üblichen Bedingungen der DTM-Langstrecke ist das für uns leider keine Option mehr. Einschränkungen für Platinum-Fahrer, wie unseren Stammfahrer Christian Klein, sowie das Betreten der Shared Area mit Zelt- und LMP3-Fahrzeugen“ gibt es Gründe für uns, uns nach einer alternativen Rennserie umzusehen: Uns ist es wichtig, als Team in einer Serie zu fahren, die Stabilität und Plansicherheit bietet.

Der Rennstall wollte die Synergie nutzen und mit dem ADAC GT Masters in der ADAC GT4 Germany antreten. Ob das GT4-Programm in der populären Rennserie stattfindet, die 2022 rund 30 Nennungen hatte, ist derzeit noch unklar. “Schade ist auch, dass durch diese Entwicklung auch mögliche Synergien mit unserer GT4-Abteilung zunichte gemacht werden. Ursprünglich hatten wir geplant, mit unseren GT3-Fahrzeugen bis zu zwei GT4-Fahrzeuge in der ADAC GT4 Germany einzusetzen. Diese Pläne müssen neu bewertet und preislich überarbeitet werden”, erklärt Claude Roth.

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„Aber wir freuen uns darauf, als Team in anderen Serien gegen die hochkarätigen Teams anzutreten, die das ADAC GT Masters verlassen mussten, da wir sicher nicht die einzigen sind, die sich in dieser Situation befinden unangenehme Situationen und ein neues Betätigungsfeld Exploration.“

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